Montag, 21. November 2011

Ich shopp Küchenspielzeug

Da heute wieder sonniges Wetter war, überlegte ich mal wieder meine Birkenstock anzuziehen. Aber die waren mit Schimmel übersäht? Ist das normal? Kommt das von Mamas Fußspray? Oder ist es nur einfach viel zu feucht hier? Ich wählte dann meine anderen Schuhe, auch weil es ganz schön kühl und windig ist.


Da ich montags um 10 Uhr immer das Tutorium für die Deutscherstis habe, machte ich schnell meine Lunchbox fertig und ging dann auch schon zur Uni. Dort angekommen, wurde mir dann erzählt, dass es ein gemeinsames Essen geben wird. Und deswegen kein Unterricht statt finden wird. Es kamen also nach und nach alle in den Unterrichtsraum reingetrottet. Dann wurde irgendwann Bubble Tea bestellt. Ich durfte mir auch einen aussuchen. Und als es dann schon so langsam 11.30 Uhr wurde, kam die Bestellung und auch das Essen. Pizza. Da ich mich echt beeilen musste, packten mir meine Schüler zwei Stücken auf die Hand und so lief ich mit diesen zwei Stücken bis zu meinem Klassenzimmer. Da ich ja extra meine Lunchbox gefüllt hatte, gab ich eins der Stücken Freda und Tammy zu essen. Die freuten sich total.


Ist sie nicht schön bunt heute? Und nicht so fettig wie das normale taiwanesische Essen.


Da das Wetter so schön war, hatte man von unserem Lehrgebäude eine super Aussicht.


Nach meinem Abendbrot war mir langweilig und ich wollte nicht die ganze Zeit zu Hause rumhängen, also beschloss ich einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Unterwegs kam mir dann die Idee, mit dem Bus ein Stück zu fahren, und Krimskramsläden zu suchen, in denen ich ein bisschen nach Haushaltswaren stöbern kann. Andere kaufen Tonnen an Kleidung, ich kaufe Küchenspielzeuge. Und als ich dann so stöberte, entdeckte ich einen Supermarkt, der vom Sortiment her sehr stark an Rewe erinnert, ein bisschen teurer als normal, aber auch ein sehr internationales Angebot. Dort gab es sogar Ehrmann!


Und in dem Regal für gesundes Gesundheitsessen gab es Karamalz und Leinöl.


Ich kaufte mir heute wieder einiges an Küchenspielzeug: Einen Stampfer, Milchschäumer (für Mollys Chai), eine kleine Kuchen/Puddingform, Vorratsdosen und ein Tuch zum Ausdrücken von Sojabohnen oder Ähnlichem. Da ich bisher noch kein Glück hatte Kokosfett für Airis kalten Hund zu finden, überlegte ich mir heute, mal eine Art Quarksahnetorte auf Tofubasis mit Agar-Agar zu probieren.


Als Grundierung habe ich einfach ein paar Vollkornkekse zerbröselt. Mal sehen, wie meine Kreation schmeckt. Das werde ich morgen früh dann wissen.


Fazit: Am Donnerstag kommen meine Haare ab. Alex schneidet.

Sonntag, 20. November 2011

Plötzlich wieder allein

Nach einer Nacht in meinem großen Bett ganz allein, stand ich bei schönem Sonnenschein gegen 9 auf und machte mich ganz in Ruhe fertig, auf den Markt zu gehen. An Sonntagen ist da wirklich immer die Hölle los und so kaufte ich zwar nicht genau das, was ich eigentlich im Sinn hatte, aber doch schon ganz coole Sachen. Hier sieht man meine gesamte Ausbeute auf einen Blick. Mein Frühstück für die kommende Woche ist ganz links, nämlich ein Packen Vollkornmantou. Darüber befindet sich kleingehacktes Hühnchen in der gestreiften Tüte. Den Bund lauchähnlichen Gemüses, die weißen Pilze und die Bohnen bekam ich zusammen für $50 an einem Gemüsestand. Die braunen Pilze, Tomaten und Paprika für insgesamt $100 an einem anderen. Den Mais kaufte ich irgendwo bei einem ganz kleinen Stand. Das ist noch roher Mais, aber ohne Kolben. Sehr praktisch zum Reisdämpfen. Dann kaufte ich mir heute auch noch Süßkartoffeln und einen Packen Nudeln.


Kaum zu Hause angekommen, fing ich dann auch schon an, zu kochen und so gab es zum Mittag Reisnudeln mit Gemüse. Die Nudeln bekamen beim Kochen eine etwas komisch schleimige Konsistenz und wurden ziemlich weich und zäh.


Am Nachmittag traf ich mich mit Bea, um über unsere Reisepläne in zwei Wochen zu reden. Wir setzten uns bei dem schönen Wetter heute in die Sonne auf die Stufen vor dem Computergebäude. Dort konnten wir diesen Sportler beobachten, der mit seinem Fahrrad auf alle möglichen Treppen und Geländer in der näheren  Umgebung sprang.


Und auch schon sehr bald kam ein Hund und legte sich zu unseren Füßen hin und schlief dort eine ganze Weile.


Bea und ihr Skizzenbuch. Darin sind alle ihre coolen Zeichnungen, die sie auch auf ihren Blog stellt. Wir haben uns so lange unterhalten, dass wir erst am Ende ganz kurz eigentlich auf die Reise zu sprechen kamen. Sie erzählte mir von ihrer Party bei ihrer Lehrerin und fragte mich über den Besuch meiner Eltern aus. Zwischendurch kam auch noch einer ihrer Klassenkameraden vorbei und der war echt so lustig, sodass wir gemeinsam wirklich viel lachten. Ich mag es wirklich sehr, mich mit Bea zu treffen.


Fazit: Zu zweit ist man weniger allein

Samstag, 19. November 2011

Und so schnell sind zwei Wochen rum

Am nächsten Morgen wachten Mama und ich schon sehr zeitig, so gegen 7.30 Uhr auf, weil die Sonne in unser Zimmer schien. Ja, Sonne. Nachdem es in Taipei wirklich kontinuierlich regnete, hatten wir hier wieder einmal Sonne. Und in der Morgensonne sah Wulai wirklich sehr schön aus. Hier die Aussicht auf einen Flussarm von unserem Riesenbalkon aus.


Dass wir ein bisschen zu früh aufgestanden waren, bemerkten wir dann als wir kurz vor 8 raus wollten, das Hotel aber noch komplett verriegelt war.


Als wir dann nach 8 doch raus kamen, machten wir uns erst einmal auf zu einem Tempel, der schon den ganzen Morgen Krach machte. Das war auch der eigentliche Grund, warum wir so früh aufstanden. Auf dem Weg zum Tempel gab es wieder eine Hängebrücke. Die war zwar nicht ganz so groß wie die in Putan, aber auch ziemlich cool.


Der Tempel war ein taoistischer Tempel und es schien irgendein Fest zu geben. Es wurde geknallt, gesungen, Musik gemacht und es gab ganz viele Leute. Der Mann hier bereitet schon die nächste Ladung Böller vor.


Das Frühstück holten wir dann in einem kleinen süßen Laden, wo die Bedienung extra einen anderen Kunden darum bat, für uns zu übersetzen. Als der Mann mich auf Chinesisch fragte, was ich möchte, antwortete ich auf Chinesisch und alle waren ein bisschen überrascht. Schon ein bisschen skurril. Da Papa noch dösen wollte, nahmen wir das Frühstück mit zurück zum Hotel. Und danach ging es dann los, mit der Erkundung Wulais. Da Papa auch gerne Hängebrücken mag, gingen wir noch einmal über dieses tolle Konstrukt. Und so konnte ich es noch einmal in seiner vollen Pracht fotografieren.


Straßenspiegelfamilienfoto.


Neben den heißen Quellen gibt es Wulai noch einen Wasserfall, der sehr berühmt ist. Auch da gab es wieder eine Touristenstraße. Ich mag Touristenstraßen nur begrenzt.


Aber es gab auch wieder eine Gondel, die direkt über den Wasserfall nach oben fuhr.



Allerdings war das jetzt keine romantische Kuschelgondel wie nach Maokong, sondern ein Massengefährt. Es gab nur zwei Gondeln. Und wenn die eine nach oben fuhr, kam die andere wieder runter.


Auf dem Berg der Gondel hatte man dann eine schöne Aussicht über Wulai. Ansonsten erstreckte sich dort eine Art Vergnügungspark mit Hotel, was ich ein bisschen schade fand.


Noch direkt an der Gondelstation gab es einen sehr interessanten Automaten. Man steckte $10 rein und dann ertönte Musik und ein kleiner mechanischer Mönch holte eine Gebetsrolle. Sozusagen der kleine Tempelautomat.


Auch hier wurden die Eingeborenen vermarktet wie eh und je, aber man sah selten echte. Meistens waren sie als Figuren irgendwo postiert, sodass Touristen komische Fotos mit ihnen machen können. Dieser hier hat so ein bisschen die Funktion wie das Sandmännchen in Erfurt.


Am Hotel gab es einen Papageien. Ich liebe diese Vögel. So schön. So bunt. So anmutig.


Was auch ziemlich cool war, war der Dschungel. Und eine weitere Hängebrücke. Aber das Grün überall war schon ziemlich beeindruckend. Und in dem Sinne war es eigentlich auch weider beruhigend, dass das Ganze ein Vergnügungsparkgelände war. Denn so fühlte man sich nicht ganz so in der Wildnis.


Vom Wasserfall zurück ins Dorf nahmen wir dann diese kleine Bahn. Ja, sie war wirklich so klein, wie sie wirkt. Und schmal.


Zum Mittag versuchten wir dann noch Mal unser Glück mit der Küche in der Touristenstraße und kehrten in ein Restaurant ein, dass nicht nur im Lonely Planet sondern auch in Mamas deutschen Reiseführer erwähnt und gelobt wurde. Dort aßen wir Betelpalmenblütensalat (das weiße oben links), gebratene Papaya (unten rechts, das weiße), Bananenreis und noch einmal in Bambus gegarter Reis.


Danach ging es im strömenden Regen zurück nach Taipei, wo das Wetter auch nicht besser aussah. Zuhause angekommen, begrüße Molly uns dann mit der Nachricht, dass unser Klo kaputt sei. Verstopft. Und ich musste so dringend auf Klo. Also, musste ich noch mal in den Regen und kaufte so ein Saugdingsbums, mit dem Papa dann im Nullkommanix das Klo wieder nutzbar machte.


Und Mama packte ihren Koffer voll mit den ganzen Sachen, die sie hier gekauft hatte, sowie auch mit Sebastians Adventskalender. Ich hoffe, dass alles heil ankommt. Mama und Papa haben echt eine ganze Menge gekauft. Aber trotzdem gab es immer noch ein paar Sachen, die sie gerne mitgenommen hätten, aber so nicht gefunden hatten.



Fazit: Diese zwei Wochen vergingen wirklich wie im Flug. Auch wenn es manchmal ganz schön anstrengend war, hatten wir viel Spaß zusammen und haben ganz viele Orte und Sachen gesehen und noch viel mehr gegesssen. Das beste: Ich habe nicht zugenommen!

Nachtrag Freitag - Wulai wir kommen

Am Freitag erkundeten Mama und Papa noch einmal die nähere Umgebung und erledigten so Sachen, die sie sich noch offen gelassen hatten. Dazu gehörte auch unter anderem die zweite Hälfte des Zoos. Der ist nämlich riesig und sogar der größte Zoo Asiens. Dort hatte sich Mama schon beim ersten Besuch unsterblich in eine Schlange verliebt. Und deswegen musste sie die einfach haben. Es ist eine Plüschschlange. Und die kam sogar mit einem Kind, welches Mama Molly zum Abschied schenkte. 


Kaum zu Hause angekommen, packten wir gleich unsere Sachen, um nach Wulai zu fahren. Ursprünglich war ja für das letzte Wochenende ein Ausflug zur Tarokoschlucht geplant. Aber da ich nicht wusste, dass man Zugtickets besser weit im Voraus kaufen sollte, um überhaupt noch welche zu vernünftigen Zeiten zu bekommen, mussten wir umplanen und entschieden uns deshalb für die nähere Umgebung von Taipei. Da es von meinem Zuhause keinen direkten Bus nach Wulai gibt, mussten wir in Xindian umsteigen. Dort gab es aber auch schon ein bisschen was zu sehen, und so spazierten wir ein wenig herum. Die Backsteine dieser Wand waren jeweils mit Schriftzeichen oder Bildern verziert. Jeder einzelne Stein war ein Unikat. Sehr süß.


In Xindian, oder Pitan (ich bin mir nach wie vor nicht ganz sicher, was jetzt nun die Bezeichnung für den Ort dort war), konnte man Tretboote mieten und ein begrenztes Stück auf dem Fluss entlangschippern.


Aber das eigentlich coole war die riesige Hängebrücke. Da wir in der Dämmerung dort ankamen, konnten wir noch miterleben, wie die vielen kleinen mit Liebesbotschaften bemalten Lämpchen in verschiedenen Farben leuchteten.


Nach einer weiteren Busfahrt kamen wir dann gegen 18.00 Uhr in Wulai an und nahmen gleich eines der ersten Hotels, da wir nicht wirklich Lust hatten, alle nacheinander abzuklappern. Die hatten eh alle heiße Quellen. Denn da Wulai ein für seine heißen Quellen bekannt ist, hatten wir auch in unserem Bad eine heiße Quelle. Das war jetzt aber nicht etwa ein Loch im Boden, aus dem es nonstop sprudelte, sondern einfach eine ziemliche große Badewanne, in die man heißes Wasser einlassen konnte. Ich nehme an, dass dieses heiße Wasser aus den heißen Quellen kam. Aber so genau weiß das keiner.


Wie jeder Ort, der im Reiseführer angepriesen wird, hat auch Wulai eine Touristenstraße, wo täglich Spezialitäten zu hohen Preisen mit niedriger Qualität angeboten werden. Zu den leckereren Sachen gehörte aber auf jeden Fall dieses gegrillte Mochi.


Da es in Wulai wohl auch Aboriginies gibt, wurden viele traditionelle Sachen aus Hirse oder Honig, sowie tausendjährige Eier und Süßigkeiten aus Reis und Süßkartoffel angeboten.


Eine weitere traditionelle Speise ist in Reis gegarter Klebreis mit diversen anderen Sachen. Ich glaub unser hier hatte Pilze und Fleisch noch als Füllung.


Es schien so, als waren wir die einzigen Gäste in unserem Hotel und als hätten wir das Zimmer mit dem größten Balkon bekommen. Dafür konnten wir schön über die Touristenstraße schauen.


Fazit: In Touristenorten werden am Freitagabend um 19.30 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt. Aber nach einem Bad in der heißen Quelle ist man eh todmüde und pennt auch ohne Probleme um 21 Uhr ein.

Donnerstag, 17. November 2011

Tee und Stinketofuhotpot

Heute traf ich mich nach der Schule mit Mama und Papa an der Gondelstation. Aber die beiden kamen eine halbe Stunde zu spät. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, dass sie den Treffpunkt nicht finden, oder dass sie sich verlaufen haben, oder oder oder. Und da ich so einen großen Hunger hatte, aß ich meinen Kuchen schon vorher. Denn da Teetrinken auf leeren Magen nicht so gut ist, hatte ich etwas Kuchen gekauft. Aber Mama und Papa schienen auch ganz schön hungrig zu sein, so wie sie den Kuchen verschlangen.


Oben in Maokong angekommen, wurde es schnell dunkel und wir saßen in einem Teehaus und tranken gemütlich Baozhong Tee. Unter der Woche ist es so wunderschön ruhig und sehr romantisch auf Maokong. Aber was auch unglaublich romantisch sein muss, ist die Gondel im Dunkeln. Denn die Kabinen werden nicht beleuchtet.


Und nach dem Teetrinken trafen wir uns mit Molly zum gemeinsamen Abendessen. Da Papa so gerne noch einmal Hotpot essen wollte und Mama so gerne Stinkendes Tofu mag, gab es beides in einem: Stinketofuhotpot. Und zu Papas Freude gab es im Preis eine Eisflatrate. Das ist echt ein tolles Restaurant.


Zum Glück hat das Stinketofu doch nicht so sehr gestunken. Und es war echt lecker. Ich bin immer noch total satt.


Und gegenüber vom Hotpotrestaurant gab es Papas Lieblingsbubbletealaden, wo er uns alle verdonnerte trotz prall gefüllten Bauch gefälligst einen Becher zu nehmen, da er ja jetzt diese Becher sammelt.


In meinem Lieblingskrimskramladen kaufte Papa sich dann eine Bambusspardose, auf der steht: Geld haben ist wirklich gut!


Fazit: Maokong ist so romantisch!

Mittwoch, 16. November 2011

Stockwerk 89/101

Heute traf ich mich mit Mama und Papa nach dem Unterricht direkt am Taipei 101, damit wir endlich die Touriattraktion Nr. 1 besuchen können. Und das Wetter war gnädig mit uns, denn es regnete nicht! Wir trafen uns noch im Hellen, aber als wir nach einiger Wartezeit dann endlich im 89. Stock ankamen, ging die Sonne bereits unter. Aufgrund von Witterungsverhältnissen konnten wir leider nicht in den Freiluftbereich auf dem 91. Stockwerk.


Oben hatte man dann eine tolle Aussicht über Taipei. Und es gab kostenlose Führer, die einem immer erklärten, was man gerade so sieht.


Eigentlich war es echt cool, den Sonnenuntergang dort mitzuerleben. So schlugen konnten wir Fotos von Taipei im Hellen, im Sonnenuntergang und im Dunkeln machen.


Im Taipei 101 befindet sich auch der größte öffentlich zugängliche Windbrecher. Das ist eine Riesenkugel, die vor allem dazu dient, das Gebäude im Falle von starkem Wind oder Erdbeben im Gleichgewicht zu behalten.


Und wir sind mit dem schnellsten Aufzug der Welt gefahren. Gerade mal um die 30 Sekunden brauchten wir in den 89. Stock.


Und als ich da auf Klo ging, fand ich dieses lustige Schild, welches erklärt, dass man in das Becken und nicht davor pinkeln sollte.


Eine von Mamas Lieblingsbeschäftigung hier in Taiwan ist das Stempeln. Denn in jeder Touristenattraktion gibts Stempel. Also versah Mama ihre neu gekauften Postkarten gleich mal mit Stempeln.


Taipei bei Nacht ist ziemlich hell. Und so sieht man eigentlich mal, wie groß es doch ist. Denn ich wohne wirklich etwas außerhalb, weshalb es immer so schön grün und bergig ist. Aber hier ist die City.


Der Taipei 101 hat einige Maskottchen, die alle ungefähr so aussehen, sich aber in den Farben unterscheiden. Alle heißen Damper Baby und sind an den Windbrecher angelehnt.


Bevor wir mit dem Aufzug wieder nach unten fahren konnten, wurden wir durch eine komplette Etage voll mit Korallenschmuck und diversen anderen Edelsteinen geführt. Sehr beeindruckend. Aber wer kauft sowas?


Und dann hatten wir einen Riesenhunger. Schon auf dem Weg nach unten überlegte ich hin und her, wie man unseren Hunger am preiswertesten und logistisch am besten stillen konnte. Also, probierten wir mal den Food Court im Keller des Taipei 101. Zuerst hatten wir Angst, dass es dort übermäßig teuer sein würde, aber eigentlich waren die Preise wirklich in Ordnung. Und man hat eine so große Auswahl.


Ganz in der Nähe vom Taipei 101 befindet sich auch Eslite, ein Riesenbuchladen, in dem ich endlich ein passendes Wörterbuch für mich fand. Es hat traditionelle Zeichen und auch vereinfachte und zeigt sogar, in welcher Reihenfolge man die Zeichen schreibt. Perfekt. Mama und Papa kauften mir auch noch ein Kochbuch. Das bekomm ich aber erst zu Weihnachten. Also muss ich mich noch ein bisschen gedulden.


Fazit: Auch unter der Woche gibt es viele Leute, die auf das zweitgrößte Gebäude der Welt wollen.